Meditation

Meditation

Kurzbeschreibung

„Was passiert, wenn nichts passiert?“

Meditation ist in vielen Kulturen geübte, spirituelle Praxis und viel mehr als nur eine weitere Entspannungstechnik. Sie hilft uns dabei, Körper und Geist zu öffnen und einen inneren Raum für Veränderung zu schaffen. In der Stille können wir einen Schritt zur Seite treten und zum Beobachter werden: Ich bin. Ich atme. Ein Gedanke kommt, ein Gedanke geht. Das gibt uns die Möglichkeit uns selbst in unserer Tiefe zu erforschen und wahrzunehmen, ohne zu verurteilen. So können wir immer mehr im Hier und Jetzt und bei uns selbst ankommen. Zusätzlich fördert Meditation Entspannung, Konzentration und Fokussierung. Sie kann dabei helfen, loszulassen und neue, kreative Wege zu entdecken. Viele Menschen erleben in der Meditation Verbundenheit und Momente des Friedens.

Um dort hinzugelangen, können wir uns verschiedener Techniken bedienen. Denn gerade für uns meist kopflastige Westeuropäer ist dieser Weg nicht immer leicht. Zu sehr sind wir verhaftet in unserem Alltagsdenken, im Gestern, im Morgen, zwischen Angst und Erwartung, zwischen Hoffnungen und Plänen, und nur selten im Augenblick. Doch nur dort findet das Leben statt, nur dort können wir (er)leben. Im Hier und Jetzt.

GEEIGNET FÜR

Jeden, unter Beachtung möglicher Kontraindikationen. 

Nicht geeignet ist Meditation für Menschen mit psychotischen oder bipolaren Störungen, bei akuten, neu aufgetretenen Depressionen oder Einnahme von Neuroleptika. Zudem darf bei Thrombosen sowie nach Herzinfarkten und Schlaganfällen für eine gewisse Zeit nicht meditiert werden. Das liegt an den (im Grunde positiven) Wirkungen der Meditation auf Blutgefäße und Durchblutung. Hier empfiehlt es sich, Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten.

Einsatzbereiche

  • Stressreduktion
  • Stressprävention
  • Schmerztherapie
  • Rauchentwöhnung

Kombinierbar mit

Grundsätzlich allen in meiner Praxis angebotenen Therapien, besonders aber als Ergänzung zu meinen Behandlungen in den Bereichen Stressreduktion, Schmerztherapie und Rauchentwöhnung

wissenschaftliche Sicht

Meditation – kaum ein Begriff wird so unterschiedlich gedeutet und hat so viele Wurzeln. Grundsätzlich könnte man sagen, es ist eine Kunst und Übung des Nachdenkens. Vieles, was wir heute als Meditation bezeichnen, hat seine Wurzeln im Buddhismus. Genauso gut auch im Christentum, in der westlichen Philosophie bis hin zu neurobiologischen Erkenntnissen, die auch zeigen, welche positive Wirkung bestimmte Meditationsübungen auf Gehirn und Psyche haben können.
Meditation ist vielschichtig und, wenn man nicht in Esoterik verfällt, ein mächtiges Instrument, aber noch am Anfang der wissenschaftlichen Anerkennung.